Das neue Working Paper der Reihe B/ORDERS IN MOTION ist erschienen
Maria Klessmann (Hg.) (2026): Grenzen in Szene setzen: Zur visuellen Repräsentation nationalstaalicher Grenzen - Borders in the Spotlight: On the Visual Representation of National Borders. Working Paper Series B/ORDERS IN MOTION, Nr. 14.
Grenzen sind nicht für alle gleich sichtbar und manifestieren sich auf vielfältige Weise. Sie zeigen sich als Passkontrollen in Zügen, als spezifische Grenzökonomien, als eine unterdrückende Praxis, die in Online-Netzwerken herausgefordert wird, und eine Vogelperspektive, aus der alles klein, anonym und kontrollierbar erscheint. Sie sind ein beliebtes Motiv auf Postkarten und werden auch über Modefotografien thematisiert. Die Publikation „Grenzen in Szene setzen“ präsentiert 19 Essays und Kurzartikel einer interdisziplinären Gruppe von Forschenden, die kritisch untersuchen, wie Grenzen durch verschiedene Akteur:innen – aus Medien, Kunst, Sicherheitsinstitutionen und aktivistischen Kontexten – visuell vermittelt, repräsentiert und rekonstruiert werden. Über verschiedene Disziplinen und Felder hinweg befasst sich das Working Paper mit Fragen der Visualisierung und Repräsentation von Grenzen sowie mit der Nutzung von Grenzbildern zur Vermittlung bestimmter Ideologien, Politiken oder Erfahrungen. Indem verschiedene visuelle Ästhetiken in den Vordergrund gestellt werden, reflektiert die Publikation nicht nur die Komplexität und Vielfalt von Grenzbildern, sondern zeigt auch die Grenzen visueller Repräsentation und ihre ethischen Dimensionen innerhalb von Grenzregimen auf.
Das Working Paper ist im Open Access veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden:

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