Internet-Plattform der deutsch-polnischen GrenzInformationsPunkte online! www.GIP-GPI.eu

Grenzübergreifend LEBEN, LERNEN oder ARBEITEN im deutsch-polnischen Grenzraum

www.GIP-GPI.eu

Immer mehr Menschen in unserer Grenzregion LEBEN, LERNEN oder ARBEITEN grenzübergreifend auf der jeweils gegenüberliegenden Seite der Grenze. Nahezu 18 Millionen Einwohner von Mecklenburg-Vorpommern, Zachodniopomorskie [= Westpommern], Berlin, Brandenburg, Lubuskie, Sachsen und Dolnośląskie [= Niederschlesien] leben in diesem deutsch-polnischen Verflechtungsraum. Davon wohnen mehr als 5 Millionen Deutsche und Polen im direkten Grenzgebiet der 4 deutsch-polnischen Euroregionen: Pomerania, PRO EUROPA VIADRINA, Spree-Neiße-Bober, Neiße-Nisa-Nysa. Einer besonderen Beachtung bedürfen die 68.900 polnische Pendlerinnen und Pendler nach Deutschland sowie Tausende polnische Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben sowie die zunehmende Anzahl deutscher Bürgerinnen und Bürger, die ihren Lebensmittelpunkt in Polen gefunden haben.

Die zunehmenden grenzübergreifenden Verflechtungen gehen einher mit einem steigenden Bedarf an Information und Beratung zu rechtlichen Bestimmungen oder institutionellen Zuständigkeiten. Aus diesem Grund möchten wir die ratsuchenden Menschen aus Deutschland und Polen in den Themenbereichen LEBEN, LERNEN und ARBEITEN grenzübergreifend durch unsere GrenzInformationsPunkte (GIP) sowohl durch persönliche Beratung, Verweisberatung als auch mit einer Internet-Plattform unterstützen. Dank der tatkräftigen Mitwirkung eines deutsch-polnischen Netzwerks an zuständigen Institutionen, die bereits mit ihren Angeboten aktiv sind, bauen wir ein bedarfsorientiertes und fachkundiges Informations- und Beratungsangebot auf, das Lücken schließt und den Ratsuchenden kurzfristig weiterhilft.

Unsere Bestrebungen ergänzen das Angebot des Informations- und Beratungsnetzwerkes (IBN) der Euroregion Pomerania. Seit 2025 werden auch in den Euroregionen PRO EUROPA VIADRINA und Spree-Neiße-Bober regelmäßige Sprechtage in entsprechenden Beratungsstellen sowie Veranstaltungen wie der Deutsch-Polnische Infotag angeboten. Über die von den Projektpartnern erstellte Internet-Plattform (vgl. www.GIP-GPI.eu) erhalten Ratsuchende einführende Informationen zur jeweils anderen Seite, können ihr Anliegen über ein zweisprachiges Kontaktformular online an die Grenzinfopunkte richten oder mit den nahegelegenen Beratungsstellen für ein persönliches Gespräch Kontakt aufnehmen. FAQs zu häufig gestellten Fragen runden dieses Angebot, welches in den kommenden Monaten und Jahren weiter konsequent ausgebaut werden soll, ab.

GrenzInformationsPunkte stehen den ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen, öffentlichen Einrichtungen und Behörden aber auch den Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland und Polen in deutscher und in polnischer Sprache mit unserem unentgeltlichen Informations- und Beratungsangebot zum LEBEN, LERNEN, ARBEITEN grenzübergreifend, online und auch persönlich zur Verfügung.

  • GrenzInformationsPunkt der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA in Frankfurt (Oder)
  • GrenzInformationsPunkt der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA in Gorzów Wielkopolski
  • GrenzInformationsPunkt der Euroregion Spree-Neiße Bober in Guben
  • GrenzInformationsPunkt der Euroregion Spree-Neiße Bober in Gubin

Über das Projekt:

„GIP – Vorbereitung und Umsetzung des Systems von GrenzInformationsPunkten entlang der deutsch-polnischen Grenze“

Das Projekt wird durch das Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION wissenschaftlich begleitet.

Der Aufbau von GrenzInformationsPunkten in Brandenburg und der Wojewodschaft Lubuskie wird durch das Kooperationsprogramm INTERREG VI A Brandenburg-Polen 2021-2027 und durch das Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg gefördert.

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