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Moritz Filter - Grenzüberschreitender Öffentlicher Verkehr im deutsch-polnisch-tschechischen Verflechtungsraum Oder-Neiße. Historie und Perspektiven - Research Factory B/ORDERS IN MOTION


Anfangsdatum:
11.01.2023 16:15

Enddatum:
11.01.2023 17:45

Ort:
Hybrid: European University Viadina, HG 109 (Senatssaal) & Online via ZOOM


Speaker: Moritz Filter, M.A., Dipl.-Bw. (TU Berlin / European University Viadrina) 

Moderation: Dr. Peter Ulrich (University of Potsdam)


Abstract

Mit der politischen Wende im Jahr 1989 hat eine Entwicklung eingesetzt, die zur Vertiefung der nachbarschaftlichen Beziehungen in der deutsch-polnisch-tschechischen Grenzregion geführt hat. In Folge der zunehmenden Durchlässigkeit der Grenzen durch die EU-Erweiterung hat die grenzüberschreitende Mobilität deutlich zugenommen. Während der Pkw von Beginn an und nach wie vor das dominierende Verkehrsmittel darstellt, gerät der Öffentliche Verkehr als Teil der Daseinsvorsorge immer stärker in den Blickpunkt der handelnden Akteure. Dieser trifft jedoch an der Grenze als Trennstelle unterschiedlicher politischer, wirtschaftlicher, technischer und rechtlicher Systeme auf Hemmnisse und Barrieren, die in der Realität dazu führen, dass das bestehende Angebot in quantitativer und qualitativer Hinsicht den Anforderungen der Bevölkerung und den politischen Zielsetzungen nur in Teilen entspricht. Im Vortrag werden ausgewählte Ergebnisse der durchgeführten Fallstudien präsentiert und Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.



About

Moritz Filter beschäftigt sich neben seiner beruflichen Karriere in der Bahnindustrie seit vielen Jahren als Mobilitätsforscher mit grenzüberschreitenden Verflechtungs- und Verkehrsbeziehungen. Er promoviert dazu an der TU Berlin und ist außerdem am Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION assoziiert. Dort hat er zuletzt als Kooperationspartner am Interreg-Projekt „Wie funktioniert die grenzüberschreitende Daseinsvorsorge und bürgerliche Teilhabe in der Euroregion Pro Europa Viadrina?“ mitgewirkt und arbeitet aktuell im Rahmen des „Cross-InnoNet“-Projekts der BTU Cottbus-Senftenberg an einer Studie zum Mobilitätsverhalten auf dem Korridor Berlin-Stettin. Darüber hinaus ist er als freier Mitarbeiter beim nexus Institut für interdisziplinäre Kooperationsforschung in einem gemeinsam mit der Robert Bosch-Stiftung durchgeführten Programm zur grenzübergreifenden Beteiligung der Bevölkerung an der Gestaltung und Entwicklung von Grenzregionen tätig.