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Sektion "Kulturwissenschaftliche Border Studies" in der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft

Projektleitung:

  • Dr. Elisabeth Boesen (Institute for History, Universität Luxemburg)
  • Dr. Christian Wille (UniGR-Center for Border Studies c/o Institute of Geography and Spatial Planning, Universität Luxemburg)
  • Ulla Connor (UniGR-Center for Border Studies c/o Institute of Geography and Spatial Planning, Universität Luxemburg)
  • Prof. Dr. Astrid M. Fellner (North American Literary and Cultural Studies, Universität des Saarlandes)
  • Eva Nossem (English Linguistics, Universität des Saarlandes)
  • Jun.-Prof. Dr. habil. Florian Weber (Europastudien, Universität des Saarlandes)

Projektlaufzeit:

seit 2016

Projektbeschreibung:

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Grenzen steht derzeit vor besonders großen Herausforderungen, was eine enorme Dynamisierung der Border Studies bewirkt. Die kulturwissenschaftlich ausgerichteten Border Studies analysieren Grenzräume kritisch und betrachten Grenzen dabei sowohl synchron als auch diachron als Ergebnisse von komplexen räumlichen, zeitlichen, sozialen und kulturellen Prozessen, die nicht statisch, sondern dynamisch und veränderbar sind. Diese Ausrichtung ermöglicht es, Grenzen in ihren sozialen (De)Stabilisierungsprozessen zu untersuchen und bietet nicht nur zahlreiche Anschlüsse für kulturwissenschaftliche Zugänge, sondern fordert diese geradezu ein.

In ihren Arbeiten konzentrieren sich die Sektionsmitglieder auf fünf komplementäre Gegenstandsbereiche kulturwissenschaftlicher Grenz(raum)forschung: Literatur & Populärkultur, Medien & politische Diskurse, Praktiken & kulturelle Formationen, Mehrsprachigkeit & Sprachkontakt und Mobilität & Migration. Mit diesen Arbeitsschwerpunkten ist die Sektion anschlussfähig für unterschiedliche kulturwissenschaftlich orientierte Disziplinen und leistet sowohl auf der Ebene der Theoretisierung von Grenz(raum)fragen als auch auf empirischer Ebene der Analysebeispiele einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der kulturwissenschaftlichen Border Studies.

Die Sektionsmitglieder beteiligen sich an der Bearbeitung der Arbeitsschwerpunkte, wofür sie sich mindestens einmal pro Jahr an einer der beteiligten Universitäten und darüber hinaus im Rahmen der KWG-Jahrestagungen treffen. Die Arbeitsergebnisse werden auf gemeinsamen Panels auf Konferenzen, in gemeinsamen Veröffentlichungen sowie in geeigneten Foren der beteiligten Partnereinrichtungen vorgestellt und diskutiert.

Zuordnung des Projekts zu den Gegenstandsbereichen:

Grenze