Gefördert aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung
Projekt finansowany ze środków Polsko-Niemieckiej Fundacji na rzecz Nauki

 

Unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit
Projekt wspierany przez Fundację Współpracy Polsko-Niemieckiej

Deutsch English polski
Zurück

Bericht zum Workshop vom 26.-27. Oktober 2016

27.10.2016

Bericht zum Workshop im Rahmen des Forschungsprojekts:

„‘Wissen ist Macht‘: Grenzen der Politikberatung und des Lobbyismus im politischen Entscheidungsprozess“ Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), 26.-27. Oktober 2016

Am 26.-27. Oktober 2016 an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) / Collegium Polonicum fand mit finanzieller Unterstützung des „Viadrina Centers for Graduate Studies“ eine Tagung zum Thema: „‘Wissen ist Macht‘: Grenzen der Politikberatung und des Lobbyismus im politischen Entscheidungsprozess“ statt. An der Tagung nahmen folgende Projektpartner teil:

 

Prof. Dr. Dorota Piontek, AMU, Lehrstuhl für Pressesysteme und Presserecht,

Prof. Dr. Werner Patzelt, TU Dresden, Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich,

Dr. Artur Kopka, EUV, Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaften,

Dr. Kamila Schöll-Mazurek, EUV, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien,

Dr. Dorota Stasiak, Hertie School of Governance,

Dr. Jarosław Jańczak, EUV, European Studies / AMU, Lehrstuhl für Sozial- und

Wirtschaftspolitik,

Dr. Bartłomiej Biskup, Fakultät für Journalismus und Politikwissenschaften

der Universität Warschau,

Dr. Aleksandra Moroska-Bonkiewicz, Fakultät für Sozialwissenschaften und Journalismus der Niederschlesischen Hochschule in Wrocław.

 

Am ersten Tag des Workshops wurden die organisatorischen Ansätze des Projektes erläutert und die Einzelheiten der bevorstehenden Untersuchungen besprochen. Dabei wurden insbesondere die einzelnen Forschungsbereiche diskutiert, um den ersten Entwurf des für die geplanten Erhebungen erforderlichen Fragebogens herauszuarbeiten. Darüber hinaus wurde das Konzept der Expertenkultur sowie seine Anwendbarkeit als Ausgangspunkt für die geplante deutsch-polnische Vergleichsperspektive sowie der Legitimitätsbegriff im Kontext der unterschiedlichen Beratungsvorgänge im politischen Entscheidungsprozess erörtert.

Am zweiten Tag wurden die theoretischen Ansätze des Forschungsvorhabens vorgestellt, um dabei das Modell der Politikberatung und des Lobbyismus im politischen Kommunikations-prozess, das der geplanten Analyse zugrunde gelegt wird, weiterzuentwickeln sowie den Grenzbegriff hinsichtlich der Differenzierung zwischen der Politikberatung und dem Lobbyismus zu diskutieren.

Die Tagung war eine sehr gute Gelegenheit für alle Beteiligten, sich kennen zu lernen und sich über das geplante Forschungsvorhaben auszutauschen sowie die Aufgaben und Zuteilung der jeweiligen Analysenbereiche zu vereinbaren. Sowohl die einzelnen Vorträge als auch die Diskussionen zu den relevanten Aspekten der Projektrealisierung haben weitgehend zur organisatorischen Strukturierung und theoretischen Fundierung des Forschungsprojekts beigetragen. Somit stellte die Tagung eine ausgezeichnete Gelegenheit dazu dar, die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen des dafür aufgebauten internationalen und interdisziplinären Netzwerkes zu stärken.

26.10.2016

   

27.10.2016