Gefördert aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung
Projekt finansowany ze środków Polsko-Niemieckiej Fundacji na rzecz Nauki

 

Unterstützt durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit
Projekt wspierany przez Fundację Współpracy Polsko-Niemieckiej

Deutsch English polski
Zurück

Bericht zum Workshop vom 10.-11.12.2015

11.12.2015

Forschungsprojekt: „’Wissen ist Macht’: Grenzen der politischen Beratung und des Lobbyismus im politischen Entscheidungsprozess“ organisiert vom Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Vom 10.-11. Dezember 2015 fand am Collegium Polonicum in Slubice zum zweiten Mal ein zweitägiger Workshop zur Projektweiterentwicklung statt, an dem die Kooperationspartner von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder, Adam Mickiewicz Universität in Poznań, Universität Warschau und Niederschlesische Hochschule in Wrocław teilnahmen.

Ziel des  Workshops war die Besprechung des weiteren organisatorischen Vorgehens zur Projektdurchführung sowie die Diskussion zur Weiterentwicklung der inhaltlichen Projektansätze. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Workshops die beabsichtigte Erweiterung des Projekts um weitere mittel- und osteuropäische Länder diskutiert.

Am ersten Tag eröffnete Dr. Artur Kopka den Workshop und berichtete, nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer, zunächst von der aktuellen Antragslage und den möglichen Szenarien der Projektförderung.

Im weiteren Verlauf war ursprünglich die Vorstellung der Projektansätze des von
Prof. Römmele und Dr. Stasiak an der Hertie School of Governance in Berlin durchgeführten Forschungsprojekts zum Thema: „Muster wirtschaftspolitischer Beratung in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika: Organisations-modelle, kulturelle Prägungen und Beratungsdiskurse unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmerperspektive“ geplant. Da Dr. Stasiak aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme am Workshop leider kurzfristig absagen musste, wurden die wichtigsten Ansätze des Projekts den Workshopteilnehmer/Innen in Form einer schriftlichen Zusammenfassung vorgelegt und von ihnen im Hinblick auf die mögliche Verwendung der bereits gesammelten Forschungserfahrungen für das WiM-Projekt erörtert.

Auf der Grundlage der Kommentare und Hinweise aus dem am Lehrstuhl Vergleichende Politikwissenschaften von Prof. Michael Minkenberg stattfindenden Forschungskolloquium, im Rahmen dessen das WIM-Projekt am 01.12.2015 präsentiert wurde, arbeiteten die Teilnehmer/Innen daraufhin an der Weiterentwicklung der inhaltlichen Projektsätze. Dabei standen insbesondere die Präzisierung der Fragestellung, die theoretischen Untersuchungs-grundlagen, die mögliche Operationalisierung sowie die Ausarbeitung des für die durchzuführenden Erhebungen erforderlichen Fragebogens im Zentrum der Debatte.

Am zweiten Tag fand an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) ein gemeinsamer Diskussionspanel zum Thema: “International research on epistemic communities” statt, an dem sich die am WiM-Projekt beteiligten Wissenschaftler mit den Teilnehmern des  „Projekts „Science for Demokracy” zum Thema der Politikberatung und des Lobbyismus austauschen konnten. Dabei stellte Prof. Dorota Piontek zunächst kurz die Forschungsansätze des Projekts: „’Knowledge is Power’: Boundaries of Political Consulting and Lobbying in the Political Decision-Making Process” vor, um daraufhin die Details Ihres Untersuchungsbereiches im Rahmen des Projekts zum Thema: „Media as democracy maker - Polish research in political communication” zu präsentieren.

Darüber hinaus stellte Jakub Stauber das Projekt: “Policy-Related Expertise in Czech Political Parties” vor. Dieses Forschungsvorhaben wurde an der Charles University in Prag unter der Leitung von Doc. PhDr. Michel Perottino, Ph.D. (Leiter des Institut für Politikwissenschaften) durchgeführt, der zusammen mit PhDr. Tomáš Trampota, Ph.D. (Institut für Kommunikationsforschung und Journalismus) bei dem WiM-Projekt als Partner fungiert.

Die Veranstaltung wurde mit einer Fragerunde und einer interessanten Diskussion zu den vorgestellten Beiträgen abgeschlossen.

Der zweitägige Workshop zum WiM-Projekt erwies sich erneut als fruchtbare Austauschgelegenheit für die am Forschungsvorhaben beteiligten Wissenschaftler und ermöglichte einen guten Anstoß für die weitere Zusammenarbeit sowie die erfolgreiche Realisierung des geplanten Projekts.

10.12.2015

                 

 

11.12.2015