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Pauline Pupier


Research areas

Förderzeitraum: 01.11.2017-31.01.2018
Förderung aus Mitteln des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION und des CIERA


Promotions-Projekt:

Building process of cross-border metropolitan regions in Western Europe: political strategies, rescaling and citizens’ participation. A comparison between the former Cross-Channel Euroregion (UK-BE-FR) and the Upper Rhine (DE-CH-FR)


Forschungsaufenthalt im Rahmen des Projektes 'Frankfurt(Open)'


Obwohl Metropolisierung ein globaler Prozess ist, entwickeln sich Städte in einem nationalen Kontext. Nationale Rechtnormen, Planungstraditionen, das politische System und die administrative Kultur hören mit der Grenze auf. Eine grenzüberschreitende Metropolregion gemeinsam zu definieren, zu bilden und zu verwalten bedeutet eine Reihe von Herausforderungen.

Warum aktivieren Akteure die Grenze in ihren Raumentwicklungsstrategien? Wie ist der politische Entstehungsprozess einer grenzüberschreitenden Metropolregion? Wir folgen hier der Hypothese von Christophe Sohn (2013), der die Grenze als eine räumliche Ressource berücksichtigt, und möchten an der Debatte teilnehmen, was die Motivationen für eine grenzüberschreitende Metropolregionsstrategie in Westeuropa sind. Schließlich stellt sich die Frage nach der Rolle grenzüberschreitender Metropolregionen in der zeitgenössischen Staatsrestrukturierung (rescaling processes (Brenner, 2003)).

Diese Leitfragen strukturieren die Dissertationsarbeit von Pauline Pupier. Seit 2014 promoviert sie an der Université d’Artois in Arras (Frankreich). Dort ist sie Mitglied der Forschungseinheit Laboratoire Discontinuités (EA2468) und der belgisch-französischen Forschungspartnerschaft Institute of Borders and Discontinuities. Ihr Projekt Frankfurt(Open): International, interdisciplinary and comparative openness at the Europa-Universität Viadrina Frankfurt(Oder), das sie während ihres Gastaufenthalts am Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION verfolgt, versteht sie als eine dreifache Öffnung ihrer Doktorarbeit: eine internationale, interdisziplinäre und vergleichende Öffnung. Sie verfolgt drei Ziele: die Arbeit auf dem Untersuchungsfeld abzuschließen (Konferenz und Gespräche mit Akteuren aus der Bundesplanung und aus deutschen grenzüberschreitenden Metropolregionen); auf die deutschsprachige Literatur in der Grenz- und Stadtforschung zuzugreifen; ein anregendes und strukturiertes Arbeitsumfeld zu sichern (Lage in einer vergleichbaren Grenzregion, Integration in die Forschungsgruppe Border & Boundary Studies, Austausch mit der Kultursoziologie).


Projekte: