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Stellenausschreibung Juniorprofessur (W1): Europastudien – Schwerpunkt Westeuropa und Grenzräume

Bewerbungsfrist: 05.01.2018

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist an der Universität des Saarlandes zum Wintersemester 2018/19 folgende (W1) Juniorprofessur (mit Tenure-Track auf W2) zu besetzen:
 

Europastudien – Schwerpunkt Westeuropa und Grenzräume (Kennziffer W1282)
Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft


Im Sinne einer „discipline-based interdisciplinarity“ soll die Juniorprofessur eng mit den Fächern des Europa-Schwerpunkts der Philosophischen Fakultät wie der Romanistik und den Geschichtswissenschaften kooperieren und so maßgeblich zur Profilschärfung des universitären Europa-Schwerpunkts beitragen.

Erwartet wird, dass die Juniorprofessur erfolgreich Grundlagenforschung auf dem Gebiet der raumwissenschaftlich orientierten Border Studies betreibt. Mögliche Themen sind die grenzüberschreitende regionale Governance, De- und Re-Bordering als Prozesse räumlicher Institutionalisierung und die europäische Regionalisierung bzw. regionalisierte Europäisierung. Sie soll ferner zur sozial- und wirtschaftsgeographischen empirischen Erforschung transregionaler Verflechtungen beitragen, indem z.B. Ausbildungs- und Arbeitsmärkte oder die Wohnmobilität untersucht wird. In methodologischer Hinsicht soll dabei die Entwicklung von Verfahren zur Integration nationaler sozial-statistischer Daten sowie deren Analyse und Dokumentation sowie von Verfahren zur Analyse grenzüberschreitender Diskurse eine zentrale Rolle spielen.
Erwartet wird, dass sich die Juniorprofessur in die interdisziplinäre Forschung der Universität sowie in deren interuniversitäre Forschungszusammenarbeit auf dem Gebiet der Border Studies etwa durch Beteiligung an der Entwicklung und Durchführung von gemeinsamen Forschungs(verbund)projekten und -anträgen einbringt. In die folgenden Forschungsverbünde und -vorhaben soll die Professur u.a. eingebunden werden:

  • Border Studies (hier insbesondere in Kooperation mit dem UniGR Center for Border Studies, dem Groupement de Recherches Transfrontalières Interdisciplinaires (GRETI) etc.),
  • CEUS-Verbundforschung „Fluchtraum Europa“ (Prozessbewegungen – Transformationen – Wechselwirkungen),
  • Vernetzung mit bestehenden Strukturen wie dem IRTG 1864: Diversity. Mediating Difference in Transcultural Spaces.

In der Lehre beteiligt sich die Juniorprofessur über ihren Einsatz im interdisziplinären undrenzüberschreitenden UniGR-Masterstudiengang Border Studies hinaus durch das Angebot polyvalenter Lehrveranstaltungen auch am Lehrexport für den Bachelorstudiengang und die Masterstudiengänge der Historisch orientierten Kulturwissenschaften.

Stellenausschreibung als pdf hier.