Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION

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Kollaborationsprojekt „Ein immer noch geteilter Himmel?“ erfolgreich eingeworben

Start des Kollaborationsprojekts „Ein immer noch geteilter Himmel? Deutschlands Osten und Westen, dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung“ zusammen mit dem Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION, dem Centre Marc Bloch und der Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne


Im Wintersemester 2019/20 startet das von Prof. Dr.  Béatrice von Hirschhausen (Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Centre Marc Bloch) zusammen mit PD Dr. Carolin Leutloff-Grandits (B/ORDERS IN MOTION) und Prof. Dr. Christophe Queva (Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne) geleitete Kollaborationsprojekt „Ein immer noch geteilter Himmel? Deutschlands Osten und Westen, dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung.“ („Un ciel toujours partagé? Sociétés et territoires allemands de l’Est et de l’Ouest, trente ans après la Réunification“), welches von CIERA finanziell unterstützt wird.

Im Projekt soll mit Ansätzen der Geographie, Sozialanthropologie und Politologie die Verfasstheit lokaler ost- und westdeutscher Gesellschaften 30 Jahre nach dem Mauerfall untersucht werden. Dabei geht es darum, den Einfluss von sozialen Imaginationen im Rahmen von sozio-ökonomischen Entwicklungen in der Nachwendezeit zu erfassen. Dafür sollen Konzepte von „Phantomgrenzen“, der „Verlagerung“ von Grenzen und der relationalen sozialen Positionierung einzelner Akteure fruchtbar gemacht werden. Der erste gemeinsame Workshop findet am 17.01.2020 am Centre Marc Bloch statt. Im März 2020 folgt dann eine gemeinsame Feldforschung in zwei ländlichen Gemeinden entlang der ehemaligen dt.-dt. Grenze, an der auch einzelne Studierende teilnehmen.