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Tagung: Adel im Grenzraum. Transkulturelle Verflechtungen im Preußenland vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, 22.-24.06.2017, Danzig

Im Blickfeld der geplanten Tagung liegen die transkulturellen Verflechtungen innerhalb des Adels im Preußenland im Zeitraum vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.  Das Preußenland wird zum einen als eine historische Landschaft betrachtet, zum anderen als ein aus verschiedenen Subregionen bestehender Grenzraum. Dabei kann man die Situierung im Grenzraum in diesem Falle unterschiedlich reflektieren, von der Kontaktzone der Kulturen, über die Lage an der Schnittstelle von West- und Osteuropa bis zum Status einer historischen Region, die heute unter verschiedene Nationalstaaten geteilt ist. Die von fließenden Grenzen und von der wechselnden staatlichen Zugehörigkeit geprägte Lage wirkt bis in die Gegenwart nicht selten in Form von Phantomgrenzen, aber auch in diversen Legitimationsbezügen nach. Der Adel in Preußen wird dabei in seinen europäischen und transregionalen Verflechtungen sowie im Kontext wechselnder Herrschaftsverhältnisse betrachtet.

Weitere Informationen finden Sie auf H / Soz / Kult.

Organisation:
- Pracownia Badań nad Narracjami Pogranicza, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Gdański;
- Niemiecki Instytut Historyczny w Warszawie;
- Muzeum Tradycji Szlacheckich, Waplewo, oddział Muzeum Narodowego w Gdańsku;
- Instytut Kaszubski, Gdańsk

Die Tagung wird simultan übersetzt (Tagungssprachen: Polnisch und Deutsch). Geplant ist auch eine Studienreise in den ehemaligen Landkreis Sztum / Stuhm und ein Besuch des Museums für Adelstraditionen in Waplewo Wielkie / Waplitz, geführt von Maciej Krainski, dem Leiter des Museums.

Miloslawa Borzyszkowska-Szewczyk (mborzyszkowska@ug.gda.pl)
Sabine Jagodzinski (jagodzinski@dhi.waw.pl)
Milos Rezník (reznik@dhi.waw.pl)